Schwerzmann

 

Seit heute ist WP 3.3 verfügbar, auch in deutsch. Das Update hat bei mehreren installierten WordPress-Sites problemlos funktioniert. Man ist versucht, dass überaus wichtige Backup, die Sicherung, zu ignorieren.

Was vielleicht direkt zu den Kritiken führen kann. Wie wäre es, wenn bei Updates eine automatische Backup-Routine durchgeführt wird, wo man notfalls mit ein paar wenigen Klicks auf die ursprüngliche Version zurückspringen könnte? Auch sonst verbirgt WP 3.3 wieder ein paar Überraschungen, die einem erstaunen können.

Falsch beschriftet

Bei der ersten Verwendung tauchen überall diese Fenster auf, die einem auf Änderungen hinweisen – und logisch, nur weil Sie auf das X oder auf “Ablehen” klicken, haben Sie nichts abgelehnt. Sie haben einfach ein Fenster geschlossen. Weiter ist und bleibt WordPress die einzige mir bekannte Applikation, ausser Facebook, bei der man, einmal eingeloggt, einen Reiter öffnen muss, um sich wieder abzumelden. Diese Funktion ist bei Online-Banking, Joomla, anderen Systemen, Webmail- und Serveranmeldungen usw. immer  direkt ausführbar. Wieso die wohl meistbenutzte Funktion im Backend (bei jedem Vorgang muss man sich früher oder später wieder abmelden) nicht direkt aufrufbar ist, bleibt wohl ein Geheimnis der Entwickler. Ein weiterer Knackpunkt ist, dass das Logout ziemlich dicht am “Profil bearbeiten” liegt und man daher sehr schnell die falsche Funktion anklickt.

Zudem ist der Basiseditor noch immer sehr spartanisch gehalten, für mich unverständlich, wieso man für eine simple Tabelle entweder die Html-Codes kennen muss (<table>, <td>, <tr> usw..) oder sich auf Plugins Dritter abstützen muss. Wobei zum Beispiel “WP-Table-Reloaded” ein ausgezeichnetes Plugin ist, dieses Problem zu lösen.

Ansonsten versucht auch die neue Version, wieder ein Tick benutzerfreundlicher zu werden. Endlich konnte der Medien-Upload in einem Symbol vereint werden. WordPress erkennt dann automatisch, ob es sich um eine Bild-, Video- oder Sounddatei handelt. Dort, wie auch die neue Funktion “Drag & Drop” (Ziehen und fallenlassen) von solchen Dateien aus einem Ordner auf dem Computer in das Upload-Feld ist möglicherweise die auffälligste und nachhaltigste Neuerung.

Eine weitere Neuerung, die beim ersten Nutzen gewöhnungsbedürftig sein wird, ist, dass die Anwendungen im Backend links erst einmal in einem Ausklapp-Menu erscheinen. Vorbei sind die ellenlangen Menupunkte mit allen Unterpunkten. Einmal einen Menupunkt ausgewählt, sind die Unterpunkte wie gewohnt anklickbar.

Gänzlich unverständlich für mich als Nutzer und Anwender ist zudem der Fakt, dass in WordPress, wie auch in anderen Systemen (z.B. Joomla) perfekt funktionierende “Überlagerungsfester” (Lightbox-Effekt) existieren und/oder Kalenderfunktionen, diese aber nicht zugleich auf einfache Art und Weise für das Frontend genutzt werden können. Manchmal kommt es mir so vor, wie Entwickler sich übermässig auf die Vereinfachung der Eingabe konzentrieren, dafür die Ausgabe (was der Besucher sieht) vernachlässigen.

Eine kleine Wunschliste für die Zukunft wäre:

  • Child-Themen: Wahrscheinlich hat schon fast jeder eine Webvorlage (Template) seinen Wünschen und Anforderungen angepasst und es existieren genügend Anleitungen, wie man ein Child-Thema manuell definiert – aber die simple Funktion, dass ein Child-Theme (ein angepasstes Template) als solches generiert wird, fehlt.
  • Im Basiseditor die Tabellenfunktion
  • Ein Basis-Lightbox-Effekt (wie er im Backend besteht) für das Frontend. Wo liegt das Problem, zum Beispiel bei einem Bild zugleich noch den Lightbox-Effekt zuzuordnen, oder einen Link in einem iFrame (andere Vorgehensweise, gleicher Effekt) anzeigen zu lassen? Unzählige, oft untereinander unkompatible Plugins, bestehen zuhauf.

Alles in allem ist aber die aktuelle Version von WordPress ein weiterer Schritt in die richtige Richtung, das heisst, nutzerfreundlicher und eine ernsthafte Alternative zu den weiteren frei verfügbaren CMS wie Joomla, Typo3, Drupal usw., wobei man möglicherweise noch gewisse Einschränkungen bezüglich dem Umfang bei WordPress machen muss.

Zusammenfassend: Die Entwickler von WordPress haben gute Arbeit geleistet und es ist wohl Ansporn genug zu sehen, wie aus der ehemaligen “Bloggersoftware” ein CMS-System wächst, welches stabil und zuverlässig ist.

 

 

Wer hätte noch vor kurzem gedacht, dass ich voll des Lobes bin über etwas, das aus dem Hause Microsoft (ursprünglich) kommt.

So habe ich parallel zu Joomla 1.6 das Microsoft CMS Orchard in der Version 1.1.30 herunter geladen und installiert und auch schon auf einem meiner Computer getestet. Ich möchte mich hier nicht in allen Details verlieren, dafür gibt es schon einige Quellen, sondern in ganz groben Zügen aufzeigen, was das Open-Source CMS Orchard von Microsoft kann. Ganz ehrlich muss ich dazu auch sagen, dass ich alle dazu benötigten Komponenten nur local (also auf meinem Computer) getestet habe und daher nicht beurteilen kann, ob die Veröffentlichung ebenso funktionell daherkommt, wie der Rest.

Aber schön der Reihe nach, über die Site orchardproject.net (englisch) gelangt man auf die Microsoftseite microsoft.com/web/webmatrix (deutsch) wo man sich Microsofts “WebMatrix” herunter lädt. Dies geht über den Webplattform-Installer, da kommt schon die erste Überraschung. Der Webplattform-Installer bietet neben Webmatrix (Kompaktes Webverwaltungs- und Bearbeitungs Tool) einige der gängigsten CMS an, sowie Zusatzsoftware – und das in der Reihenfolge der neusten Versionen (!).

Ich habe mir Orchard und Worpress ausgewählt (in zwei Schritten, da man jeweils nur 1 Applikation herunter laden darf/kann). Jetzt bin ich fast versucht zu sagen “Heureka”. Zwei, drei Klicks später (Ausführen gibt die Auswahl ALLER installierten Browsern an) lächelte mich das Frontend von Orchard und dem mitgelieferten Template an. Ein weiterer Klick und ich war im rückwärtigen Bereich. Ach ja – jetzt kommt das Problem mit der Sprache – die deutsche Sprachdatei ist zwar verfügbar, aber noch nicht vollständig, womit der Fremdsprachenmuffel (engl) lieber noch wartet, bis eine komplette Übersetzung vorhanden ist. Ansonsten könnte man jetzt frisch loslegen – eigene Inhalte generieren oder bestehende Inhalte nach seinen Wünschen überschreiben. Vorlagen (Design) und Erweiterungen sind ebenfalls vorhanden, alles ist überschaubar und sich in die Sprachdateien zu verbeissen noch Pflicht.

Schlussendlich muss ich zwar sagen, dass mit der aktuellen Ausstattung und den gegebenen Möglichkeiten ich mich mit Garantie noch nicht auf Orchard einlasse, aber WebMatrix hat Ansätze, die ich sonst in der Freien Softwarewelt vermisse.

 

Kurz nachdem ich mir Joomla als weiteres CMS erlernt habe und mich mittlerweile ziemlich vertraut damit fühle, kommt eine komplett überarbeitete Version daher. Joomla 1.6.

Und ich muss sagen, nachdem ich die neue Version mehrfach local getestet habe, toll zum damit zu arbeiten. Wahrlich ein Schritt in die richtige Richtung für ein sehr beliebtes und auch erfolgreiches Content Management System. Der Aufbau scheint logischer, das Handling ist einfacher und die Möglichkeiten von eingebauten Layouts scheinen sich beinahe ins Unermessliche gesteigert zu haben.

So viele Änderungen – ja man könnte schon fast sagen, eine komplett neue Version von Joomla – zollen aber auch ihren Tribut. Viele der Extensions (Erweiterungen) sind für die aktuelle Version von Joomla 1.6 (noch) nicht verfügbar, dies einige Monate nach der ersten Veröffentlichung von Joomla 1.6. So hält sich die Anzahl verfügbarer Bilder-Galerien noch dezent zurück und eine Erweiterung um einzelne Bilder in einem Artikel mit dem Slimbox-, Lightbox-Effekt habe ich per dato keine einzige gefunden.

Meine private Homepage (dschwerzmann.ch) stelle ich momentan auf CMS um und werde dabei Joomla 1.6 in all seinen Facetten ausgiebig kennen lernen.

Resultat

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Feb 252011
 

www.eichezunft.ch

Seit dem November 2010 ist die Website online. Neben dem “Logo” war ich mehrheitlich vollkommen frei in der Gestaltung und dem Layout. Farblich versuchte ich die Zunftfarben beizubehalten.

Auch wenn man – wie ich hier – immer wieder auf bestehende Module, CMS-Systeme (mittlerweile fühle ich mich bei Joomla richtig heimisch), Plugins und weitere Vorgaben abstützt. Das Interessante ist, dass es immer wieder viel Arbeit bedeutet, eine Website so anzupassen, damit sie einerseits einmalig ist und anderseits den Wünschen und/oder den Vorstellungen entspricht.

Zu finden ist die Homepage auf www.eichezunft.ch und www.fasnachthuenenberg.ch

 

Wie man hier sehen kann, hat sich auch bei den Fotografien etwas getan. Zwar “nur” als zVg, aber ich weiss, dass es meine Aufnahmen sind.

 

Kurz vor der ersten Veröffentlichung eines wichtigen lokalen Projektes bin ich ein Freund der Nacht geworden.

Schmerzhaft musste ich in den letzten Wochen erleben, was gute und was nicht so gute Provider sind. Da ich in der Vergangenheit ausschliesslich mit guten Anbietern zusammen arbeitete, stolpere ich vor allem über mich selbst, wenn Änderungen und Vorschauen nicht sofort zeigen, was man gemacht hat.

Diesen verzögerten Datenbankaufbau könnte man eigentlich elegant mittels eines “Cron-Jobs” umgehen – nur möchte ich mich dazu zwingen, auch mit solchen Systemen zurecht zu kommen.

 

Natürlich gibt es viele vorgefertigte Lösungen, fast jeder Provider (Homepageanbieter) hat heute Baukastensysteme, mit denen sich eine einfache Internetpräsenz erstellen lässt.

Oft wünscht man sich aber sehr schnell mehr und dann ist meist eine externe Lösung gefragt. Mit mehr oder weniger Aufwand ist heute fast alles machbar.

Meist sind es aber gerade die vermeintlich einfachen Ideen, die noch immer eine grössere Herausforderung darstellen, eine kurze Erklärung anhand des Themas “Bildergalerie”.

  • Wie soll die Bildergalerie aussehen
  • Will ich in der Galerie Beschreibungen zu den Bildern
  • Sollen die Bilder – wie so oft heutzutage – die Website überlagern.
  • Welche Grösse sollen die Bilder haben.
  • Dürfen Bilder von den Betrachtern herunterladbar sein, oder soll dies verhindert werden.
  • Sollen Bilder kommentiert/bewertet werden.

Diese, und viele weitere Fragen sollten entschieden sein, bevor man sich für eine entsprechende Komponente entscheidet. Ein Gespräch und die Definition, was Sie mit Ihren Bildern erreichen wollen, hilft hier, die richtige Entscheidung zu treffen.

 

Aufträge sind wohl das Wichtigste, wenn man etwas erreichen will. Innert kürzester Zeit konnte ich mir zwei Aufträge hereinholen. Beide beinhalten die Gestaltung einer Internetpräsenz.

  • Auftrag 1: Komplette Neuausrichtung einer bestehenden Webpräsenz. Logo wird geliefert. Die (neue) Website wird auf WordPress als CMS aufgebaut, damit zukünftig einfachere Ergänzungen und Neuigkeiten direkt von den Verantwortlichen eingebunden werden kann. Mir obliegt die Gestaltung und das Erstellen der cirka 25 – 40 Seiten, diverser Bildergalerien, Kontaktformular und die Verlinkung mit Facebook und anderen Adressen.
  • Auftrag 2: Neue Internetpräsenz. Das Logo ist als Entwurf genehmigt – die Website kann erstellt werden. Ich werde die Homepage zukünftig betreuen. Seitenumfang etwa 6 – 10 Seiten, einige Bilderseiten (Galerien), Kontaktformular und Dokumente für den Download-Bereich.
 

Ich freue mich, Sie auf meiner Webseite begrüssen zu dürfen.

Daniel Schwerzmann
Moosmattstrasse 2
6331 Hünenberg

Telefon: 041 781 38 64
Mobile: 079 769 27 71

info (at) schwerzmann-ws (punkt) ch

Schwerzmann-WS, Daniel Schwerzmann, Moosmattstrasse 2, 6331 Hünenberg E-Mail: info(at)schwerzmann-ws(punkt)ch
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